26. August 2011

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Das Freudenfest Chanukka erinnert an die Rückeroberung und Wiedereinweihung des von König Antiochos eroberten Tempels in Jerusalem im Jahre 164 v. u. Z. durch die Makkabäer. Im Tempel fanden die Makkabäer der  Legende nach reines Lampenöl für die Menora (Tempelleuchter), das nur für einen Tag reichte.

Der Leuchter sollte jedoch ständig brennen. Durch ein Wunder speiste es die Leuchter acht Tage und der Tempel konnte wieder eingeweiht werden. Im 19. Jahrhundert trat mit dem aufkommenden Zionismus das Heldentum der Makkabäer in den Vordergrund. Während des achttägigen Chanukka-Festes (Weihe-Fest) werden deshalb in Öl gebackene Gerichte zubereitet, wie etwa Latkes (Kartoffelpuffer) oder Sufganijot (Krapfen).

Heute gibt es viele moderne Ausführungen von Chanukka-Leuchtern. Ob Schuhe, Baseball oder Feuerwehrautos – alles ist möglich!