22. September 2015

Schofar aus der Sammlung des Jüdischen Museums Franken

© JMF2015

Vor wenigen Tagen begann mit dem Neujahrsfest Rosch ha-Schana das Jahr 5776. Nun gibt es wieder etwas zu feiern: Jom Kippur – den Tag der Versöhnung und letzten von zehn Bußtagen nach Neujahr.

Im Zentrum dieses wichtigen und zugleich höchsten jüdischen Feiertages stehen die Buße und die Vergebung der gegenüber Gott und seinen Mitmenschen begangenen Sünden. Dies soll am Ende zur Versöhnung mit Gott führen.

Hierzu gehen viele Juden in die Synagoge, wo sie an einem Zehn-Stunden-Gebet teilnehmen. Oft tragen sie weiße Kleidung und auch die Synagoge ist weiß geschmückt, um Reinheit zu symbolisieren.

Das Gedenken an Verstorbene und das Fasten spielt an diesem Tag ebenfalls eine wichtige Rolle. Jom Kippur beginnt bereits am Vorabend des tatsächlichen Feiertages und endet 24 Stunden später mit einem langgezogenen Ton des Schofars, eines Widderhornes.