26. August 2011

©JMF2014

Purim ist das Freudenfest, an dem schl’lach manos, zwei Portionen von süßen Leckerbissen der eigenen festlichen Tafel, an Freunde verschenkt werden.

Purim erinnert an die Rettung des jüdischen Volkes durch Königin Esther vor Haman, dem Regenten des persischen Königs.
Durch das Ziehen von Losen (Purim) bestimmte Haman den Tag, an dem er sich an den Juden rächen wollte.

Beim Lesen der Purim-Geschichte in der Synagoge wird beim Nennen des Namens Haman von den anwesenden Kindern so viel Krach wie möglich mit Ratschen, Tuten und Rasseln gemacht. Der Name Haman wurde zum Symbol der Judenfeindschaft für alle Zeiten.

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An Purim werden Haman-Taschen gegessen. Sie haben ihren Ursprung jedoch nicht im Judentum. Ein ähnliches Gebäck war in Mitteleuropa unter dem Namen Mohntaschen bekannt.
Durch die Klangähnlichkeit zu Homon, dem Namen Hamans in aschkenasischer Aussprache, wurde die Homon-Tasche für aschkenasische Juden zum traditionellen Purimgebäck.