4. November 2011

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Mit dem jüdischen Neujahr Rosch ha-Schana beginnen die jamim noraim, die ehrfurchtsvollen Tage, die mit Jom Kippur (Versöhnungstag) enden.
In dieser Zeit wird bestimmt, ob jemand in das Buch des Lebens eingetragen wird.
Der Schofar, ein Widderhorn, wird dann im Gottesdienst als Aufforderung zur inneren Einkehr geblasen. Eine Verballhornung des  Begriffs Rosch-ha-Schana ist womöglich der Silvestergruß »Guter Rutsch«.

Ein besonderes Beispiel für symbolisches Essen bietet das Neujahrsfest. Beim Festmahl wird ein Apfel in Honig getaucht, damit das neue Jahr süß werde. Der Verzehr einer runden Challa, ebenfalls in Honig getaucht, symbolisiert den zyklischen Charakter des süßen, neuen Jahres. Ein Klassiker ist auch der Honigkuchen.