27. September 2016

 Ein jüdischer Taschenkalender.

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Wieso haben wir nach jüdischer Zeitrechnung das Jahr 5776 und warum beginnt das neue Jahr im Herbst? Der jüdische Kalender hat ein eigenes System, um Jahr und Monat zu berechnen. Aber was steckt dahinter?
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22. September 2015

Schofar aus der Sammlung des Jüdischen Museums Franken

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Vor wenigen Tagen begann mit dem Neujahrsfest Rosch ha-Schana das Jahr 5776. Nun gibt es wieder etwas zu feiern: Jom Kippur – den Tag der Versöhnung und letzten von zehn Bußtagen nach Neujahr.
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19. September 2014

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Am Tag der Hochzeit fasten Braut und Bräutigam, bis die Zeremonie vorbei ist – der ernste und feierliche Charakter des Tages soll ihnen so bewusst werden. Der Ort der Trauung muss aber nicht zwangsläufig die Synagoge sein.
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4. November 2011

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Tischa be-Aw, der 9. Tag des Monats Aw ist ein jüdischer Fast- und Trauertag, der an die Zerstörung des Jerusalemer Tempels erinnert. Viele Unglücke sollen laut der Mischna an diesem Tag geschehen sein:
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4. November 2011

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Schawuot ist das jüdische Wochenfest, das etwa 50 Tage nach dem Pessach-Fest gefeiert wird.

Das Fest erinnert an mehrere Ereignisse: An den Tag der Erstfrüchte, aber auch an den Empfang der zweiten zehn Gebote, für die die Israeliten 50 Tage beten mussten.

Im Mittelpunkt der Toralesung zu Schawuot stehen die zehn Gebote. Die Synagoge wird dabei als Berg Sinai wahrgenommen und festlich geschmückt. In einer nächtliche Lernnacht (Tikkun = Nachtwache) wird das Torastudium von Gemeindemitgliedern praktiziert.


4. November 2011

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Mit dem jüdischen Neujahr Rosch ha-Schana beginnen die jamim noraim, die ehrfurchtsvollen Tage, die mit Jom Kippur (Versöhnungstag) enden.
In dieser Zeit wird bestimmt, ob jemand in das Buch des Lebens eingetragen wird.
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26. August 2011

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Lag ba’Omer wird am 33. Tag des Omer-Zählens gefeiert. Ein Grund für die Feier ist der Tod des großen Gelehrten Rabbi Schimon bar Yochai. In neuerer Zeit jedoch wird Lag ba’Omer auch als Gedenktag der Bar-Kochba-Revolte (132-135 u.Z.) gegen das Römische Reich gefeiert.
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26. August 2011

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Pessach erinnert an die Befreiung aus der ägyptischen Knechtschaft und den Auszug aus Ägypten. Durch den Verzehr von Mazzot (ungesäuerte Brote) wird eine Verbindung mit dem Auszug aus Ägypten vor 3.000 Jahren hergestellt. Damals blieb nämlich keine Zeit, das Brot gären zu lassen.
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26. August 2011

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Purim ist das Freudenfest, an dem schl’lach manos, zwei Portionen von süßen Leckerbissen der eigenen festlichen Tafel, an Freunde verschenkt werden.

Purim erinnert an die Rettung des jüdischen Volkes durch Königin Esther vor Haman, dem Regenten des persischen Königs.
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26. August 2011

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Das Freudenfest Chanukka erinnert an die Rückeroberung und Wiedereinweihung des von König Antiochos eroberten Tempels in Jerusalem im Jahre 164 v. u. Z. durch die Makkabäer. Im Tempel fanden die Makkabäer der  Legende nach reines Lampenöl für die Menora (Tempelleuchter), das nur für einen Tag reichte.
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26. August 2011

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An Simchat Tora feiert eine jüdische Gemeinde das Ende des jährlichen Zyklus der Toralesungen.

In manchen Gemeinden  werden alle Torarollen aus dem Schrein geholt und singend und tanzend sieben Mal um die Synagoge getragen. Simchat Tora steht  für die jährliche Erneuerung des Bundes mit Gott.
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26. August 2011

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Sukkot (Laubhütten) sind mobile Orte der Erinnerung. Mit ihnen versetzen sich seit Generationen jüdische Familien jeden Herbst in die vierzigjährige Wüstenwanderschaft, die auf den biblischen Auszug aus Ägypten folgte.
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26. August 2011

Der Schabbat (Ruhetag) wird mit feierlichen Zeremonien begonnen und beendet. Er beginnt mit dem Anzünden  von Kerzen und der Begrüßung des Schabbats als Braut im Abendgottesdienst in der Synagoge. Vor dem abendlichen Essen wird der Kiddusch (Heiligung), der Segen über den Wein, gesprochen oder auch gesungen. Erst dann wird das Brot, die Challa, gesegnet.

Zwei geflochtene Hefezöpfe werden zum Schabbatmahl Freitagabend gegessen. Sie erinnern an die doppelte Portion Manna, die Gott während der vierzigjährigen Wüstenwanderschaft jeden Freitag an die Israeliten verteilte. Die zweite Portion war für den Samstag, den Ruhetag Schabbat, vorgesehen. Jeder Zopf enthält sechs Flechtknoten. Sie symbolisieren die Schaubrote der zwölf Stämme Israels im biblischen Tempel. Die Brote werden erst nach dem Wein gesegnet. Deshalb bleibt das Brot während der Weinsegnung mit einer Decke zugedeckt. In Süddeutschland heißen die Hefezöpfe Berches – eine Ableitung des hebräischen Wortes »beracha« (Segen), das im fränkisch-jüdischen Dialekt »broches« ausgesprochen wurde.

Am Ende des Schabbats, nachdem am Samstagabend drei Sterne am Himmel erkennbar sind, beginnt die Hawdala-Zeremonie (Trennung). Sie trennt den Schabbat von der Arbeitswoche. Dabei wird eine mehrdochtige Kerze angezündet, die in vorher gesegnetem Wein gelöscht wird. Anschließend riecht man an der Besamim-Büchse (Gewürze) und nimmt noch die letzten Wohlgerüche des Schabbats mit in die Woche.