17. Mai 2013

©JMF2014

Am 30. April veranstaltete das Jüdische Museum Franken in Schwabach und in Fürth einen Workshop mit Fachkollegen aus Berlin, Frankfurt und Wien.

Zu Gast waren Cilly Kugelmann (stellvertretende Direktorin und Programmdirektorin des Jüdischen Museums Berlin), Fritz Backhaus (Programmdirektor des Jüdischen Museums Frankfurt) und Dr. Felicitas Heimann-Jelinek (freie Kuratorin, Wien), deren Expertise für das neue Ausstellungskonzept in Schwabach gefragt war.

Nach einer Führung durch die Synagogengasse und der ehemaligen Synagoge durch die Museumspädagogin des JMF Katrin Thürnagel, führte Kuratorin Dr. Christiane Twiehaus durch die historische Laubhütte und Museumsleiterin Daniela F. Eisenstein erläuterte den Stand der konzeptionellen Planung im ersten und zweiten Stock des zukünftigen Museumsgebäudes in der Synagogengasse 10.
Monika Berthold-Hilpert, Kuratorin des JMF und Frau Erbersdobler, Projektmitarbeiterin, berichteteten von neuen, relevanten Rechercheergebnissen zu Familiengeschichten im 19. und 20. Jahrhundert und zum Nationalsozialismus in Fürth.

Anschließend wurde die Diskussion im Jüdischen Museum Franken in Fürth weitergeführt. Zentrale Themen waren der Umgang mit einem historischen Gebäude als Museum und die Konzeption einer Ausstellung, für die nur wenige Objekte existieren. Die Workshopergebnisse waren beflügelnd und werden das Ausstellungskonzept des zukünftigen Museums wesentlich prägen.